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Krebsschmerzen



Bei den verschiedensten Krebserkrankungen treten früher oder später Schmerzen auf. An starken Schmerzen zu leiden ist auch eine der Hauptängste von Patienten mit Krebserkrankung. Meist drückt der wachsende Tumor oder eine Metastase auf einen Nerven oder wächst in diesen ein. Bei längerem Schmerzverlauf kann zusätzlich eine neuropathische Schmerzkomponente entstehen.

Nach einer Chemotherapie können auch Nerven direkt geschädigt werden und verursachen ein brennendes Gefühl am ganzen Körper. Diese chemotherapieinduzierte Polyneuropathie muss mit anderen Medikamenten behandelt werden, als sie sonst zur Therapie der Krebsschmerzen üblich sind.

Da die Lebenserwartung begrenzt ist, ist es umso wichtiger schnell eine ausreichende Schmerzbekämpfung zu erreichen. Dazu muss das gesamte Spektrum der medikamentösen Schmerzbehandlung angewendet werden. Oft sind starke Schmerzmittel (Morpium = Opioide) oder auch invasive Methoden notwendig. Als Zusatz kann Ketamin hilfreich sein.

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