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Wenn Schmerz zur Krankheit wird



Wenn Schmerz längere Zeit besteht, kommt es zu Veränderungen in den Nerven. Auch nach Ausheilung der Ursache kann die Schmerzempfindung zurückbleiben und der Schmerz zu einer eigenständigen Krankheit werden.

In den letzten Jahren hat die Medizin sehr große Erfolge in der Erforschung dieser Krankheit erzielt. Mit dem besseren Wissen um die Zusammenhänge, können jetzt auch neue Medikamente erfolgreich eingesetzt werden. Besonders die Therapie von Nervenerkrankungen wie Trigeminusneuralgie, Herpes Zoster, Phantomschmerz oder Schmerzen nach Operationen können heute besser behandelt werden. Aber auch Tumorschmerzen, die auf starke Schmerzmittel nicht ansprechen, können gelindert werden. Selbst bei Kopf- und Rückenschmerzen spielt die erhöhte Schmerzempfindlichkeit eine nicht unbedeutende Rolle.

Jeder anhaltende Schmerz beeinflusst auch die Psyche des Patienten. Schmerzen töten nicht, aber sie führen zu Depression und Verzweiflung, Verlust des Arbeitsplatzes, Vereinsamung und neuerlicher Angst vor dem Schmerz. Deshalb ist es nötig, dem Schmerzpatienten genügend Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen und auf seine Beschwerden einzugehen. Gemeinsam muss eine Therapie erarbeitet und ein Weg aus dieser Krise gefunden werden.

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