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Neuropathischer Schmerz - Nervenschmerz



Wenn ein Nerv verletzt wird oder er einem längerdauernden Reiz ausgesetzt ist, kann es zum Auslösen eines neuropathischen Schmerzbildes kommen.

Dabei wird der Nerv überempfindlich und reagiert schon bei geringen Reizen (z.B. Berührung,...) mit einer Schmerzempfindung. Das kann soweit führen, dass auch einfache Bewegungen als schmerzhaft empfunden werden oder der Druck der Kleidung nicht mehr erträglich ist. Diese Überempfindlichkeit kann auch auf benachbarte Nerven übergreifen, sodass ein immer größer werdendes empfindliches Areal entsteht.

Mitverantwortlich sind auch Veränderungen im Rückenmark und Gehirn, die sich bei längerdauernden Reizen ausbilden.

Zu den neuropathischen Schmerzen gehören:


Die neuropathischen Schmerzen kann man nur sehr schlecht mit normalen Schmerzmitteln behandeln. Da ist es notwendig Medikamente zu verabreichen, die nicht allgemein als Schmerzmittel bekannt sind (Mittel gegen Epilepsie, Antidepressiva, NMDA-Rezeptor-Antagonisten,...). Zusätzlich können Opioide notwendig sein.

Als Alternative kommt auch die Hochfrequenztherapie zur Anwendung. Dabei wird ein hochfrequenter Strom mit Elektroden über die Haut verabreicht und bewirkt eine rasche Beruhigung des überempfindlichen Nerven.
Sollte auch das nicht wirksam sein, besteht die Möglichkeit einer Rückenmarkstimulation.

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